Christoffel vor der Heiliggeist-Kirche

Fasnacht 1985

Die  gigantische Christoffelfigur im 60m hohen Christoffelturm,
eine der grössten Holzskulpturen der Renaissance europaweit,
1862 zerstört bist auf den Kopf, die Hände und Füsse,
die heute im historischen Museum ausgestellt sind.
Die Figur selber war 10m hoch und aus Lindenholz.

Dieser Nachbau mit beweglichem Kopf mit der Geste des Neinsagens
wollte die Bevölkerung aufrütteln, Neinzusagen zur Unmöglichkeit,
als Fussgägerpassant beim Bahnhofplatz die Strasse
überqueren zu können.

Diese Auferstehung des Christoffels wurde dann ein paar Tage
nach der Aufstellung von einem Chaoten zerstört.
Ein Jahr danach wurde eine Lichtsignalanlage zugunsten
der Fussgänger eingerichtet.

Die Figur erwirkte die Gründung des Bären-Trustes
durch Liselotte Berger, die sich zum Ziel setzte,
alljährlich den "Bärendreck-Preis" zu verleihen um ein
kulturelles Verdienst.
Wir, die Zunft zur Bäretatze erhielten diesen erstmalig
verliehenen Preis.

Unser Credo: Vorübergehende künstlerische Aktion im
öffentlichen Perimeter der neuerstandenen Bärner Fasnacht
mit politischem Inhalt.

Zunft zur Bäretatze von 1984 - 1989:
Martin Vatter, Hans Flury, Walter Geissberger, Ernst Droux, Franz Frick
 


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